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Psychologische Beratungsstelle

für Eltern, Kinder und Jugendliche:

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Offenburg, Okenstraße 26

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Betreutes Wohnen für psychisch erkrankte Menschen

Wohnen als Lebensmittelpunkt

Menschen mit einer psychischen Erkrankung brauchen zur gesunden Lebensgestaltung einen selbstgewählten Lebensmittelpunkt und eine vertraute Umgebung. Die Wohnung ist der Ort, der Sicherheit und Geborgenheit gibt, somit auch Stabilität und soziale Identität verleiht. Der Wohnbereich ist die Grundlage für die persönliche Entfaltung. Hier werden die Kräfte mobilisiert für die eigenständigen Aktivitäten des täglichen Lebens, wie Arbeit, Freizeit und soziale Kontaktpflege.

Psychisch erkrankte Menschen leiden häufig unter Einsamkeit. Verlorengegangenes Selbstwertgefühl, Ängste und Verunsicherung führen zu sozialem Rückzug. Es gilt daher, diese Menschen „dort abzuholen, wo sie mit ihrer Erkrankung stehen“. Das Betreute Wohnen (BWB) stellt im Rahmen der unterschiedlichen sozialpsychiatrischen Hilfen die adäquate Unterstützung und Begleitung dar.

Für wen sind wir da?

Betreutes Wohnen ist, gemäß den bestehenden Richtlinien, ein Angebot für erwachsene Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die den Wunsch haben, alleine oder mit Partner in ihrer eigenen Wohnung zu leben und vorübergehend oder dauerhaft auf fachliche Unterstützung angewiesen sind.

Die Inanspruchnahme des Betreuten Wohnens ist freiwillig.

Aufnahmekriterien

Ins Betreute Wohnen können Menschen aufgenommen werden,

  • bei denen eine wesentliche Beeinträchtigung der seelischen Gesundheit vorliegt, sowie in der Regel ein oder mehrere stationäre Aufenthalte in einer psychiatrischen Klinik oder in einem Heim.

  • die ein Mindestmaß an Selbstständigkeit besitzen. Sie sollten in einer Wohnung leben können und in der Lage sein, Wochenenden selbst zu gestalten, ohne dass ständig eine Betreuungsperson erreichbar ist.

  • die Bereitschaft und Fähigkeit zur Zusammenarbeit mitbringen. Dazu gehören die Akzeptanz des Betreuungsverhältnisses, die Bereitschaft zu erforderlicher ärztlicher Behandlung und das Einhalten von Absprachen und Terminen.

Wer sind wir?

Die Betreuung wird von sozialpädagogischen Fachkräften oder anderes Fachpersonal mit entsprechender Zusatzausbildung wahrgenommen. Die Fachkräfte unterliegen der Schweigepflicht.

Unsere Angebote:

Aufgabe des Betreuten Wohnens ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu vermitteln.
Ziel ist es, den Menschen ihren Ressourcen entsprechend ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Mit unserer Unterstützung soll der Klient/die Klientin befähigt werden, den Alltag eigenständig bewältigen zu können, z. B. in den Bereichen Existenzsicherung, Haushaltsführung, Umgang mit Behörden, mit Arztbesuchen und Medikamenteneinnahme, Wahrnehmung von Rechten und Pflichten, Aufbau und Pflege sozialer Beziehungen.
Die Maßnahmen umfassen somit alle Lebensbereiche wie Wohnen, Arbeit, Freizeit, soziales Umfeld und Gesundheit.
Sie setzen den Aufbau und die Pflege einer vertrauensvollen Beziehung zwischen KlientIn und BetreuerIn voraus.

Kontaktaufnahme:

Die Klienten kommen über verschiedene Wege zum Dienst des Betreuten Wohnens: Über den Sozialpsychiatrischen Dienst oder andere Dienste, die Ärzte, die Kliniken oder Heime, über die gesetzlichen Betreuer, die Tagesstätte, sowie über eine persönliche Kontaktaufnahme oder über Angehörige.

Ein Erstgespräch dient der persönlichen Kontaktaufnahme.

  • die Klienten werden unverbindlich über das BWB und alle Wohnangebote für Menschen mit psychischer Erkrankung informiert.
  • im Gespräch können die Klienten ihre derzeitige Lebenssituation und ihre Erwartungen darstellen.
  • besteht Interesse am Betreuten Wohnen, können weitere Gesprächstermine vereinbart werden oder bereits ein Antrag auf Aufnahme beim Landratsamt/Eingliederungshilfe als Kostenträger gestellt werden.

 

Finanzierung

  • Die Kosten für die Betreuung im Sinne des SGB IX übernimmt der örtliche Sozialhilfeträger auf Antrag.
  • gemäß den derzeit bestehenden Richtlinien wird eine Betreuungspauschale pro Einzelfall gewährt.
  • für Miete und Lebensunterhalt kommen die Klienten durch eigenes Einkommen oder Leistungen nach SGB II oder XII auf.

Vor Aufnahme muss die Finanzierung durch den zuständigen Kostenträger geregelt sein.

Dauer und Beendigung der Betreuung

  • Das Landratsamt genehmigt die Maßnahme für einen bestimmten Zeitraum, in der Regel für ein Jahr. Bei Bedarf kann ein Antrag auf Verlängerung gestellt werden.
  • Das Betreuungsverhältnis kann von beiden Seiten mit einer Kündigungsfrist von 6 Wochen aufgehoben werden, falls die Klienten die Betreuung beenden wollen, oder die Zusammenarbeit im Sinn der Vereinbarung nicht mehr gewährleistet ist.

Regionale Zuständigkeit für die Orte

                                                          Appenweier

                                                                                           Durbach

                                         Schutterwald

                                                                               Ortenberg

                                                             Ohlsbach

                                                                                               Gengenbach

                       Neuried

                                                                Berghaupten

                                             Hohberg

 
 

Sie erreichen uns in Offenburg:

Okenstr. 26
77652 Offenburg
Telefon: 0781-79 01-35
Telefon: 0781-79 01-46
Telefax: 0781-79 01-48

EMail-Kontakt Martin Doll
EMail-Kontakt Ruth Ehmann

 
 
 

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